Minigolf – das Spiel für jedermann

Minigolf ist eine Ableitung des klassischen Golf. Es wurde erst nach 1950 erfunden und steckt im Gegensatz zu Golf, das bereits vor mindestens 700 aufkam, noch in den Kinderschuhen. Hier muss man auch keine Regeln beachten. Das Ziel ist, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen in ein Loch zu befördern. Niemand muss sich um ein Handicap kümmern, was beim Golf jedoch der Fall ist. Auch muss man nicht wissen, wozu sich welcher Schläger eignet, denn in der Regel benutzt man nur einen einzigen.

Der Erfinder des Minigolf war der Schweizer Gartenarchitekt Paul Bongni. Er baute die erste Minigolfanlage 1953 in der Schweiz. Die erste deutsche Anlage entstand 1955 und 1962 existierten bereits 120 Anlagen in Europa.

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Ganz so einfach ist Minigolf jedoch auch nicht. Man sollte besonderes Augenmerk auf die Bälle richten. Entscheidet man sich für einen falschen, kann das die gesamte Partie gefährden. Man unterscheidet zwischen weichen („schnellen“), sowie harten („toten“) Bällen. Auch der Durchmesser und das Gewicht spielen eine Rolle. Freizeitspieler müssen sich keine großen Gedanken um den richtigen Ball machen, aber bei Profispielern kann man mitunter 300 Bälle zählen, unter denen der geeignetste ausgewählt wird.

Bei Wettkämpfen existieren dann doch einige Regeln. So darf man beispielsweise den Ball nur mit der Hand auf der Bahn platzieren, nicht mit dem Schläger (Ausnahmen sind Leute mit Behinderung). Des weiteren ist ein Schlag auch denn als Schlag zu werten, wenn der Ball nur kurz berührt wurde und sich geringfügig bewegte. Der Schläger muss mit beiden Händen umfasst werden.
Wollen Sie nicht auch eine Partie wagen? Dann kommen sie doch an die Ostsee und besuchen einen der dort ansässigen Minigolfplätze. Durch die schöne Landschaft ist diese Gebiet ganz besonders zu empfehlen. Sehen Sie es sich selbst an!

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